Hygienemanagement bei Kühlanlagen stärken
Die jüngsten Legionellosefälle in Basel rücken den hygienischen Betrieb wasserführender technischer Anlagen in den Fokus.
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Die jüngsten Legionellosefälle in Basel rücken den hygienischen Betrieb wasserführender technischer Anlagen in den Fokus. Ob eine Verdunstungskühlanlage tatsächlich die Infektionsquelle war, ist derzeit Gegenstand behördlicher Abklärungen. Aussagen zu Ur- sachen oder Verantwortlichkeiten seien deshalb noch nicht möglich. Unabhängig vom aktuellen Fall betont die Vereinigung der Gebäudetechnik-Fachplanenden (SWKI), dass hygienische Risiken vor allem durch eine sorgfältige Planung, klar geregelte Zuständigkeiten und einen fachgerechten Betrieb minimiert werden können. Dazu gehören dokumentierte Verantwortlichkeiten, regelmässige Kontrollen sowie ausreichend qualifiziertes Personal über den gesamten Lebenszyklus einer Anlage.
Mit der neuen Richtlinie SWKI RE200–02 «Sicherstellung des hygienegerechten Betriebs von Verdunstungskühlanlagen», die seit dem 1. August 2026 verfügbar ist, stellt der SWKI Planenden, Eigentümern und Betreibern eine praxisnahe Grundlage zur Verfügung. Sie beschreibt den hygienegerechten Betrieb von der Projektierung über die Inbetriebnahme bis zur Bewirtschaftung und legt den Schwerpunkt auf die systematische Bewertung hygienischer Risiken und geeignete Präventionsmassnahmen.
Ergänzend engagiert sich der SWKI mit Weiterbildungsangeboten für den Wissenstransfer in diesem Bereich.
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