Ein Ländervergleich zeigt: Beim Wettlauf um klimafreundliches Heizen hat die Schweiz die deutschen Nachbarn hinter sich gelassen. Laut Statistik installierte die Schweiz 2022 16 Wärmepumpen pro 1‘000 Haushalte und somit mehr als doppelt so viele wie Deutschland (mit rund 7). Im europäischen Vergleich liegt die Schweiz noch vor Österreich (rund 15), aber deutlich hinter Skandinavien.

Die anhaltende Nachfrage nach Wärmepumpen sowie das kontinuierliche personelle Wachstum fordern handfeste Massnahmen: Stiebel Eltron Schweiz plant einen Erweiterungsbau. Das Baugesuch wurde Anfang Jahr eingereicht. Mit den Bauarbeiten soll im Herbst begonnen werden.

Weiterbildung bringt Sicherheit im Können und Auftreten, auch wenn man schon Jahre als Servicetechniker im Aussendienst tätig ist, weiss Pascal von Ah, nun Fachmann Wärmesysteme Fachrichtung Wärmepumpen mit eidg. Fachausweis.

Ganze Areale und Quartiere nachhaltig zu entwickeln und zu betreiben, ist deutlich komplexer, als dies bei einzelnen Liegenschaften der Fall ist. Der Kreis der Stakeholder ist viel grösser und übergeordnete Themen wie Städtebau, Mobilität, Stadtökologie sowie gesellschaftliche Aspekte erhalten mehr Gewicht. Daraus ergeben sich jedoch auch Synergien. Das Fachbuch «Areale und Quartiere - Nachhaltig entwickeln und betreiben» behandelt auf 180 Seiten neben den Grundlagen zu Arealen und Quartieren Themen und Konzepte zu gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Aspekten, zu Prozessen, Energie, Ressourcen, Mobilität, Klimaanpassung, Biodiversität sowie zu Labels und Standards.

In der Trafo Baden ging am 21. September 2023 der Gebäudetechnik Kongress 2023 über die Bühne. Unter dem Motto «Adaption & Transformation» wurden in verschiedenen Vorträgen Blicke in die Zukunft gerichtet, aktuelle Entwicklungen präsentiert und Praxisbeispiele erfolgreicher Transformationen von Industrie- und Gewerbearealen aufgezeigt.

Der Absatz von Wärmepumpen in der Schweiz wächst weiter, wenn auch weniger stark wie die letzten zwei Jahre. Das dürfte auch so bleiben, prognostiziert Johannes Bollmann, Vorstandsmitglied von GebäudeKlima Schweiz. Nicht überall präsentiert sich die Situation aber gleich. Ein Blick über die Grenze.

Der Gebäudetechnik-Grosshändler verzeichnet im ersten Halbjahr 2023 ein Umsatzwachstum von 7.0% auf 276,4 Mio. Franken. Der EBITDA beträgt 26.9 Mio. Franken und es wurde ein Konzerngewinn von 16,0 Mio. Franken erwirtschaftet. Das Branchenumfeld bleibt anspruchsvoll.

Es ist eine Übernahme, welche die Branche wachrüttelt. Der hessische Wärmeerzeuger-Hersteller Viessmann veräussert seine Sparte Klimalösungen für rund zwölf Milliarden Euro an den US-Konzern Carrier Global. Eine Presseschau zeigt: Mit der Ankündigung geht in Deutschland die Sorge vor dem Ausverkauf der deutschen Heizungsindustrie und Abwanderung der Produktion einher. Für die Schweiz wird sich mit dem Deal in den Kundenbeziehungen kaum etwas ändern.

Mit dem ersten nationalen Wärmekongress initiiert die Vereinigung «aeesuisse» mit Unterstützung des Bundes (energieschweiz) und verschiedenen Branchenverbänden eine Plattform, die Entscheidungsträger aller Technologien zusammenbringt und der Wärmewende zu einer breiten Aufmerksamkeit verhilft.

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Geberit feiert das 150-jährige Bestehen

1874 begann die Geschichte von Geberit als Ein-Mann-Betrieb in der Altstadt der Schweizer Stadt Rapperswil. 30 Jahre später entwickelte der Firmengründer Albert Gebert einen mit Blei ausgekleideten Holzspülkasten. Mit der Erfindung des ersten Kunststoffspülkastens 1952 und des Unterputzspülkastens 1964 nahm die Erfolgsgeschichte ihren weiteren Lauf. Heute beschäftigt das Unternehmen mit Hauptsitz in Rapperswil-Jona weltweit über 10’000 Mitarbeitende und betreibt 26 Produktionswerke.

Starkes Wachstum bei den erneuerbaren Energien

Die Absatzzahlen der zehn wichtigsten Unternehmen im Schweizer Markt der Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik zeigen, dass die Heiztechnologien mit erneuerbaren Energien im Aufwind sind. So wurden zwischen Juli und September 2021 im Vergleich zum Vorjahr 20 Prozent mehr Wärmepumpen verkauft.

Photovoltaik – Made in Europe

Mit mehr als 20 aufgegleisten Projekten ist die PV-Branche laut der Europäischen Solar Photovoltaik Industrieallianz (ESIA) auf gutem Wege, bis 2025 mehr als 30 GW an jährlichen PV-Produktionskapazitäten in Europa aufzubauen. Ohne politische Unterstützung gelingt dies allerdings nicht.

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Ein Ländervergleich zeigt: Beim Wettlauf um klimafreundliches Heizen hat die Schweiz die deutschen Nachbarn hinter sich gelassen. Laut Statistik installierte die Schweiz 2022 16 Wärmepumpen pro 1‘000 Haushalte und somit mehr als doppelt so viele wie Deutschland (mit rund 7). Im europäischen Vergleich liegt die Schweiz noch vor Österreich (rund 15), aber deutlich hinter Skandinavien.

Die anhaltende Nachfrage nach Wärmepumpen sowie das kontinuierliche personelle Wachstum fordern handfeste Massnahmen: Stiebel Eltron Schweiz plant einen Erweiterungsbau. Das Baugesuch wurde Anfang Jahr eingereicht. Mit den Bauarbeiten soll im Herbst begonnen werden.

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