Sanitaerarmaturen-Titze

Die Sanitärbranche trotzt den externen Einflussfaktoren auf das Marktgeschehen. Das Brutto-Handelsvolumen der Produktgruppe Sanitärarmaturen und Duschsysteme wird für die untersuchten Top-10-Länder Europas auf 16,8 Mrd. Euro geschätzt.


Quelle: Unternehmensberatung Titze GmbH

Redaktionelle Bearbeitung: Phase5


Die deutsche Unternehmensberatung Titze GmbH hat kürzlich eine Marktstudie für die Produktgruppen Sanitärarmaturen und Duschsysteme in den Top-10 Ländern-Europas veröffentlicht.

Analysiert wurde das Marktgeschehen in zehn völlig vergleichbaren Länderstudien für Deutschland, Österreich, Schweiz, Niederlande, Belgien, Grossbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, Polen. Hinzu kommt eine vergleichende Marktübersicht für alle zehn Länder, die über insgesamt 416 Millionen Endkunden verfügen. Also ein riesiger europäischer Binnenmarkt.

Die Top10 Länder Europas befinden sich seit 2020 in einem anhaltenden Prozess der Veränderung. Die Sanitärbranche in Europa trotzt dabei in den letzten fünf Jahren den Problemen Covid-19, Krieg in der Ukraine, hohe Inflation in Europa sowie anhaltende Lieferprobleme durch verschiedene Materialengpässe.

Bruttoumsatz 16,8 Mrd. Euro

Insgesamt wurden in 2024 in den Top-10 Ländern rund 26,6 Millionen Stück Sanitärarmaturen und 4,0 Millionen Stück smarte Duschsysteme verkauft.

Die Inlandsmarktversorgung der Top-10 Länder erreicht ein Volumen von mehr als 6,7 Milliarden Euro zu Herstellerabgabepreisen Netto in diesem Zeitraum. Das entspricht einem Handelsvolumen Brutto von annähernd 16,8 Milliarden Euro, das in den Top-10 Ländern umgesetzt wird.

Damit sind Sanitärarmaturen und Duschsysteme die aktuell umsatzstärkste Produktgruppe aller analysierten Bad- und Sanitärproduktgruppen. Die zukünftige Entwicklung bis 2030 liefert dabei unterschiedlichen Ergebnisse für die Top-10 Länder.

Sanitärarmaturen nach Produktgruppen

In den Top-10-Ländern bauen bei den Sanitärarmaturen die Waschtischarmaturen mit einem Marktanteil von 50,8% die Spitzenposition weiter aus. Wannen- und Duscharmaturen kommen auf 43,9% Marktanteil, hingegen bleiben Bidet-Armaturen mit nur 5,3% ohne grosse Bedeutung.

Sanitaerarmaturen-nach-Produktgruppen
In den Top-10-Ländern bauen bei den Sanitärarmaturen die Waschtischarmaturen mit einem Marktanteil von 50,8% die Spitzenposition weiter aus. Wannen- und Duscharmaturen kommen auf 43,9% Marktanteil, hingegen bleiben Bidet-Armaturen mit nur 5,3% ohne grosse Bedeutung.

Duschsysteme nach Produktgruppen

In den Top-10-Ländern erreichen bei den Duschsystemen die Duschbrausen mit 47,9% die führende Marktposition. Komplette Duschsysteme wachsen deutlich und kommen 2024 auf 32,6% Marktanteil. Zubehör wie Brausehalter und -stangen oder Brauseschläuche erreichen 14,9% Marktanteil. Duschsäulen / Duschpaneele folgen mit 4,6% auf Position 4.

DuschSysteme-nach- Produktgruppen
In den Top-10-Ländern erreichen bei den Duschsystemen die Duschbrausen mit 47,9% die führende Marktposition. Komplette Duschsysteme wachsen deutlich und kommen 2024 auf 32,6% Marktanteil. Zubehör wie Brausehalter und -stangen oder Brauseschläuche erreichen 14,9% Marktanteil. Duschsäulen / Duschpaneele folgen mit 4,6% auf Position 4.

Onlinehandel bedeutender

Im Durchschnitt aller Länder erreicht der Bad- und Sanitärhandel 39,3% Marktanteil. Es folgen mit deutlichem Abstand die DIY-Märkte mit 27,0%, die allerdings in der Covid-19 Pandemie in vielen Ländern aufgeholt haben. Auf dem Vormarsch bleibt weiterhin der Distanzhandel (Online-Markt-Plattformen). Er erreicht in 2024 mit 20,4% einen Marktanteil, der kontinuierlich wächst.

 

Bad- und Sanitärhandel
Im Durchschnitt aller Länder erreicht der Bad- und Sanitärhandel 39,3% Marktanteil. Es folgen mit deutlichem Abstand die DIY-Märkte mit 27,0%, die allerdings in der Covid-19 Pandemie in vielen Ländern aufgeholt haben. Auf dem Vormarsch bleibt weiterhin der Distanzhandel (Online-Markt-Plattformen) mit 20,4% Marktanteil.

Prognosen bis 2030

Bis 2030 verändert sich der Markt über alle zehn Länder hinweg signifikant. Der Bad- und Sanitärhandel fällt auf 36,4% Marktanteil und der DIY-Handel auf 25,7% zurück. Demgegenüber steigt der Distanzhandel dann auf 24,9% an. Das Objektgeschäft erreicht 11,3%. Dabei sind ebenfalls klare Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern erkennbar.

 

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